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Düsseldorfer Tabelle

2015



"Welche Bedeutung hat die Düsseldorfer Tabelle?"


Wege
WEGWEISER
zur Düsseldorfer Tabelle

Die Düsseldorfer Tabelle wurde im Jahr 2015 zweimal -> geändert. Ab -> 2016 gelten wiederum neue Tabellenwerte. Welche Funktionen die Düsseldorfer Tabelle im Unterhaltsrecht erfüllt, erfahren Sie über den -> Wegweiser zur "Düsseldorfer Tabelle".


I. Die Änderungen in 2015


Düsseldorfer Tabelle 2015

Was hat sich geändert?

Ohne Auffoderung zur Auskunft entsteht grundsätzlich kein Unterhaltsanspruch - See more at: http://www.familienrecht-allgaeu.de/de/auskunft.html#sthash.R0aIdqCD.dpuf


♦ Grundfreibetrag ab 01.01.2015


Der Bundestag hat eine Erhöhung des Grundfreibetrags, der allen Steuerpflichtigen zusteht, von bisher 8.354 € jährlich auf 8.472 € beschlossen. Die Anhebung war aus verfassungsrechtlichen Gründen notwendig, da der bisherige Grundfreibetrag nicht mehr ausreichte, um das Existenzminimum steuerlich freizustellen. Die Erhöhung des Grundfreibetrags gilt rückwirkend ab Januar 2015, darf jedoch bei der Berechnung der Lohnsteuer erst in der Lohnabrechnung für Dezember 2015 berücksichtigt werden, d.h. die Steuerminderung für das ganze Jahr durch den erhöhten Freibetrag wird mit der Lohnsteuer für Dezember 2015 nachgeholt; die bereits erstellten Lohnabrechnungen seit Januar 2015 müssen nicht berichtigt werden. Für 2016 ist eine weitere Anhebung des Grundfreibetrags auf 8.652 € vorgesehen. Außerdem sollen die Eckwerte des Einkommensteuertarifs 2016 erhöht werden. So soll z.B. der Spitzensteuersatz von 42 v.H. bei einem Alleinstehenden erst ab einem Einkommen von 53.666 € angewendet werden, statt bisher ab 52.882 €. Die Erhöhung der Tarifeckwerte soll der „kalten Progression" entgegenwirken, die zu einer stetig steigenden Steuerbelastung führt, wenn sich das nominelle Einkommen nur aufgrund der Geldentwertung erhöht, während das reale Einkommen unverändert bleibt. Mit der Erhöhung des Grundfreibetrags steigt auch der Höchstbetrag für den Abzug von Unterhaltsleistungen, z.B. an erwachsene Kinder, für die kein Anspruch auf Kindergeld mehr besteht, auf 8.472 € (2016:8.652 €).

♦ Kinderfreibetrag ab 01.08.2015


"Die Kinder bekommen endlich mehr Geld", sagte am Dienstag, den 28.07.2015 Jürgen Soyka, Familienrichter am OLG Düsseldorf, der die Tabelle mitberechnet hat, "der Gesetzgeber ist endlich tätig geworden." Der -> Kinderfreibetrag, den Eltern mit höheren Einkommen anstelle des Kindergelds bei der Einkommensteuerveranlagung abziehen können, steigt von bisher 4.368 € für zusammenveranlagte Eltern auf 4.512 € (2016: 4.608 €). Alleinerziehende Mütter und Väter können neben dem Kinderfreibetrag einen Entlastungsbetrag abziehen, der ihre Mehraufwendungen für die Kinderbetreuung berücksichtigen soll. Dieser Entlastungsbetrag steigt 2015 von bisher 1.308 € pro Jahr auf 1.908 € für das erste Kind und erhöht sich zudem um 240 € für jedes weitere Kind im Haushalt, für das Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag besteht.

♦ Kindergeld


Das -> Kindergeld wird rückwirkend ab Januar 2015 um 4 € erhöht und beträgt damit für das erste und zweite Kind 188 €, für das dritte Kind 194 € und für das vierte und jedes weitere Kind 219 € pro Monat. 2016 steigt das Kindergeld um weitere 2 €. Doch sorgt eine gesetztliche Ausnahmeregelung dafür, dass bis zum Ende des Jahres 2015 das erhöhte Kindergeld bei der Unterhaltsbemessung keine Rolle spielt.


II. Links & Literatur


Links



Literatur



III. Noch Fragen?


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