Mediation

Die Alternative zur familiengerichtlichen Konfliktlösung


In Kooperation mit der Kanzlei Dr. SCHRÖCK&MILLER bietet Frau Mag. Jasmina Schröck als Psychologin DIE MEDIATION bei familiären Problemlagen an. Das Interesse an dieser Methode der außergerlichtlichen Konfliktbereinigung wächst stetig. Im Bereich Familienrecht verstehen wir die Mediation als Alternative oder Ergänzung zur familiengerichtlichen Konfliktregelung. Der wesentliche Strukturunterschied beider systematischer Verfahren kann auf folgende kurze Formel gebracht werden:

Am Ende eines Gerichtsverfahrens steht als Lösung des Konflikts der Richterspruch; am Ende eines Mediationsverfahrens die eigene Regelung der Konfliktparteien.

I. Was ist Mediation? - der Grundgedanke

Grundgedanke der Mediation ist, dass die Beteiligten selbst am besten wissen, wie ihr Konflikt zu lösen ist. Niemand außer den Streitparteien selbst löst in einer Mediation den Konflikt, der Mediator „moderiert“ lediglich das Konfliktgespräch. Er hält sich inhaltlich aus dem Konflikt heraus und ist nicht dafür zuständig die Parteien zu beraten. Die Verantwortung des Mediators besteht darin, die Streitenden zu lenken und zu unterstützen. In einer Mediation lernen die Konfliktparteien die unterschiedlichen Problemsichten und die Gründe dafür kennen. Das Verfahren Mediation ermöglicht Verständnis für die Motive des anderen zu erlangen und gibt Raum für neue Handlungsmöglichkeiten Der Mediator bietet den Weg zur Konfliktlösung und bereitet diesen vor. Er ist sozusagen Moderator des Konfliktgesprächs. Die Parteien dagegen bestimmen den Inhalt der Mediationssitzungen und der Konfliktlösung, der sich auf diesem Weg ergibt.

II. Konflikte und der Schlüssel zur eigenen Lösung

Konflikte werden meist als etwas Negatives gesehen, und daher möglichst vermieden. Was dahinter steckt ist die Angst vor den Emotionen, die bei Konflikten zutage kommen, und mit denen viele Menschen Schwierigkeiten haben, umzugehen. Dabei werden aber die positiven Aspekte von Konflikten außer Achte gelassen, denn Konflikte bergen auch ein Potential in dem sie
  • Unterschiede verdeutlichen
  • Veränderung und Entwicklung garantieren
  • Identitäten hervorbringen

Nur ein ungelöster Konflikt ist gefährlich. Meistens liegt die Ursache eines Konfliktes nicht darin, dass Parteien ihren Konflikt nicht lösen wollen, sondern es einfach nicht (mehr) können. Die Mediation ist dabei eine Verhandlungstechnik, welche die scheinbare Unfähigkeit der Beteilgten beseitigen kann.

III. Wann bietet sich eine Mediation an?

Anhand nachfolgender Checkliste können Sie prüfen, ob sich Ihr Konflikt für eine Lösung über den Weg einer Mediation eignet:

1. Unter welchen Bedingungen bietet sich die Mediation an?

  • Die Ehepartner sind intellektuell in der Lage, Beratungsinhalte zu verstehen.

  • Man kann sich noch an einem Tisch sitzen (jedenfalls in
    Begleitung neutraler Personen) und miteinander reden.

  • Die Ehepartner sind bereit bzw. in der Lage, sich selbst als Teil des Konflikts zu sehen und von einseitigen Schuldvorwürfen Abstand zu nehmen.

  • Die Ehepartner haben sich darauf verständigt, die Verantwortung für die Konfliktlösung nicht an ein familiengerichtliches Verfahren zu
    delegieren.

  • Die Ehepartner haben noch keine festgefahrenen Positionen und sind beide offen für ein gemeinsames Ergebnis.

  • Gemeinsame Kinder sind von der
    Trennung und Scheidung betroffen. den Eltern ist dabei bewusst, dass zur Pflege der fortbestehenden Elternbezeihung geminsame Lösungen erarbeit werden müssen.

  • Die Ehepartner bleiben weiterhin wirtschaftlich miteinander verflochten, etwa über gemeinsames Haus, Schulden Firma.

  • Die Ehepartner wollen ein Ergebnis der Konfliktlösung, das vom Gesetz nicht vorgesehen ist.

    2. Unter welchen Bedingungen ist eine Mediation weniger sinnvoll?

    • Es kam in der Ehe zur Gewaltanwendung. Es bestehen Gründe, die eine HÄRTEFALL-SCHEIDUNG rechtfertigen können.

    • Einer oder beide Ehepartner sind „prozessbereit“, etwa weil sie oder er VERFAHRENSKOSTENHILFE für ein gerichtliches Verfahren beanspruchen kann.

    • Es besteht keine psychisches oder emotionales Gleichgewicht. Zumindest einer der Ehepartner ist süchtig, labil, psychisch krank …

    • Einer der Ehepartner ist nicht in der Lage eigenverantwortlich zu handeln oder kann intellektuell die Hintergründe und Zusammenhänge des Regelungsgegenstandes oder des Mediationsverfahrens nicht verstehen. Egal welche Vereinbarungen getroffen werden, der Betroffene wird
      unzufrieden sein.

    • Die Mediation wird als echte Alternative zu einem familiengerichtlichen Verfahren abgelehnt oder ist davon überzeugt, dass er aus einem gerichtlichen Verfahren mehr Vorteile für sich "gewinnen" kann.

    IV. Hinweis

    Haben Sie Interesse an dieser Form der Konfliktbewältigung und suchen dazu weitere Informationen? Besuchen Sie die HOMEPAGE von Frau Mag. Jasmina Schröck - DIE MEDIATION.

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