Ehevertrag-gross


Trennung

einvernehmlich regeln

"Der Weg zur einvernehmlichen & kostengünstigen Trennung"


Trennung
KONFLIKTPOTENTIAL
Trennung & Scheidung
Welches -> Konfliktpotential die -> Scheidung mit sich führt und wie teuer sie am Ende wird (-> Scheidungskosten), zeigt sich am Umgang der Ehegatten mit den Möglichkeiten zur Konfliktlösung. Die günstigste Variante für den Geldbeutel und die Nerven ist die -> einvernehmliche Scheidung. Einvernehmliche Scheidung hat zum Ziel, möglichst alle -> Scheidungsfolgesachen außergerichtlich zu regeln. Die Trennungsphase von mindestens einem Jahr bietet das nötige Zeitfenster, dafür eine sog. -> Scheidungsfolgenvereinbarungen vorzubereiten. Das Familienrecht bietet den notwendigen Spielraum: die -> Vertragsfreiheit.  Wenn es gelingt, alle Scheidungsfolgesachen außergerichtlich zu regeln, kann der unvermeidbare -> Scheidungstermin zu einer (entspannten) Angelegenheit von ca. 15 Minuten werden. Wenn dies obendrein -> online vorbereitet werden kann, ist maximal mögliche Deeskalation erreicht. Dies sollte Ziel eines jeden guten -> Scheidungsmanagement sein. Der -> Wegweiser skizziert die Ettapen zur "Einigung in der Trennungsphase".


I. Die Etappen zur Trennungs- und Scheidungsvereinbarung


Wie und was kann vertraglich geregelt werden?

Die Schritte zur Trennungs- und Scheidungsfolgevereinbarung

Das Ziel - Die einvernehmliche Scheidung


Wegweiser
WEGWEISER
zur einvernehmlichen Scheidung

Eine Scheidung ist in der Regel vor Ablauf mindestens eines Trennungsjahres nicht möglich (-> Scheidungsreife). Es gibt viele gute Gründe diese Zeit zu nutzen, um eine einvernehmliche Scheidung anzustreben (->  Gründe). Eines der wichtigsten Elemente für diesen Weg ist der Abschluss einer Trennungs- und -> Scheidungsfolgenvereinbarung. Das Familienrecht bietet hierfür die notwendige -> Vertragsfreiheit aber setzt auch -> Grenzen. Letztere dienen dazu, einen Ehegatten vor übereilten, d.h. unüberlegten Folgen zu schützen. Der erste Schritt sollte hier sein, sich über die familienrechtlichen Rahmenbedingungen schlau zu machen bzw. fachkundigen Rat einzuholen. Der Weg zum Spezialisten für Familienrecht ist unumgänglich, will man Fehler vermeiden. Gehen Sie davon aus, dass die Thematik zu komplex ist, um hier vom -> "Anwalt um die Ecke" die richtigen Empfehlungen zu bekommen.

Der Einstieg - Die Trennungsvereinbarung


Am Beginn der Trennung sollten die Möglichkeiten der einvernehmlichen Regelung ausgelotet werden. Hier bietet sich zunächst an, eine Trennungsvereinbarung zu treffen. Hier wird sich zeigen, wo Einigungs- und Streitpotential besteht. Manches kann zwischen den Eheleuten in der Trennungsphase mit einer -> Trennungsvereinbarung rechtsverbindlich geklärt werden, aber weitem nicht alles. Der wichtige Bereich, die Regelung von Unterhaltspflichten, sollte nicht "bearbeitet" werden. Meist liegt hier das höchste Streitpotential. Für eine -> umfassende Scheidungsfolgevereinbarung gelten besondere Spielregen. Es gilt zu beachten: Zum einen sind -> Verzichtserklärung sowohl in Bezug auf den -> Kindesunterhalt als auch in Bezug auf den -> Trennungsunterhalt unwirksam. Zum anderen sind Vereinbarungen in diesem Bereich ohne notarielle Form nicht wirksam möglich. Weiter besteht für Unterhaltsansprüche ein -> Titulierungsinteresse, das Individualabreden im Familienkreis nicht erfüllen können. Konzentrieren Sie sich im ersten Zugriff auf die Angelegenheiten, die (auch ohne) professionelle Hilfe vorläufig regelbar sind. Folgende Probleme der Trennung sollten die Eheleute versuchen selbst zu regeln. Andere familienrechtliche Angelegenheiten sind zu komplex und für Laien undurchsichtig. Hier sollten Sie den besten Anwalt mit dem -> Management Ihrer Trennungsfolgen beauftragen (-> Weg zum besten Anwalt):

Miete

EHEWOHNUNG: zu entscheiden ist, ob man in der bisherigen ehelichen Wohnung getrennt leben kann und will. Zu entscheiden ist, wer in der bisherigen Ehewohnung bleibt und wer sich eine neue Wohnung sucht. Ist hier keine Einigung möglich, gehen Sie weiter zum Thema -> ÜBERLASSUNG und ZUWEISUNG der EHEWOHNUNG.

Vermoegen

HAUSRAT: da eine zweite Wohnung auszustatten ist, muss festgelegt werden, welcher Hausrat der ausziehende Ehegatte mitnehmen kann. Ist hier keine Einigung möglich, gehen Sie weiter zum Thema -> VORLÄUFIGE HAUSHALTSREGLUNG.

Moritz

UMGANG: Es ist festzulegen, bei wem die Kinder bleiben und in welcher Form und mit welchen Zeitabständen Kontakt mit dem jeweils anderen Elternteil aufrecht erhalten wird. Dazu sollte eine -> Elternvereinbarung getroffen werden. -> MUSTER und -> CHECKLISTE für eine Umgangsregelung finden Sie -> HIER.

hand

SORGERECHT: Das Bedürfnis zu Übertragung der elterlichen Sorge auf einen Elternteil ist seit dem Kindschaftsreformgesetz in § 1671 BGB entschärft worden. Besagte Norm sieht die gemeinsame elterliche Sorge auch bei der Trennung und nach der Scheidung als Normalfall an. Wird diese Kindschaftssache nicht ausdrücklich zum Scheidungsverfahren anhängig gemacht, wird die Sache im Scheidungstermin nicht von Amts wegen thematisiert (-> Kindschaftssache als Folgesache).

Vereinbarung

BEISPIEL - TRENNUNGSVEREINBARUNG: Das Beispiel zeigt, welche Problemlagen zwischen den Ehegatten geregelt werden können. Eine solche Trennungsvereinbarung kann der erste Baustein für weitere Verhandlungen zu den Angelegenheiten "Unterhalt" und "Vermögensauseinandersetzung" sein. Haben Sie eine Trennungsvereinbarung geschafft, können Sie sich auf den Weg zur -> umfassenden Scheidungsfolgevereinbarung machen.


Der Weg zur umfassenden Scheidungsfolgenvereinbarung


Vereinbarung
WEGWEISER
zur Scheidungsfolgevereinbarung
Wie bereits gesagt: Bei den "großen" Themen, wie Fragen zum Unterhalt, Güterstand und Vermögensauseinandersetzung werden Sie ohne professionelle Unterstützung nicht weit kommen. Hier benötigen Sie für ein möglichst reibungsloses -> Scheidungsmanagement professionelle Unterstützung. Informationen zur vertraglichen Regelung der "großen" Themen finden Sie über den -> Wegweiser zur Scheidungsfolgenvereinbarung -> HIER...


II. Mediation


Die Alternative

Konfliktlösung ohne Familiengericht

♦ Das Ziel - Die einvernehmliche Scheidung


Wegweiser
WEGWEISER
zur einvernehmlichen Scheidung

Befinden sich die Ehegatten noch annähernd in einem Stadium, in dem Kommunikationsbereitschaft besteht, Hass- und Rachegefühle nicht den Weg für eine Streitschlichtung abblenden, in dem es nicht darum geht - "koste es, was es wolle" - den "Gegner" fertig zu machen, bieten wir die Alternative zur gerichtlichen Auseinandersetzung über die

Die Mediation


Ehevertrag
MEDIATION

Einigen sich die Eheleute im Rahmen einer Mediation im Ergebnis auf ein selbst gefundenes Konflikt-Lösungs-Konzept, so bedarf es keines Familiengerichts zur Streitentscheidung. Die gefundene Lösung wird allenfalls dem Familiengericht mit Scheidungsantrag mitgeteilt, um das von den Eheleuten selbst gefundene Ergebnis bei Bedarf zu genehmigen. Näheres dazu -> HIER...


VII. Links & Literatur


IV. Noch Fragen?


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