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Betreuungsunterhalt | Fragenkatalog zur Erwerbsobliegenheit


Betreuungsunterhalt

Fragenkatalog zur Erwerbsobliegenheit

Standort: Kanzlei für Familienrecht > Infothek > Leitfaden Unterhalt > Kinderbetreuungsunterhalt > Job und Kind - Erwerbsobliegenheiten bei Kinderbetreuung > Fragenkatalog zur Erwerbsobliegenheit


Betreuungsunterhalt
Welche Erwerbstätigkeit kann trotz Kinderbetreuung erwartet werden?


» Betreuungsunterhalt

Der kinderbetreuende Elternteil kann vom anderen Elternteil > Betreuungsungsunterhalt verlangen, wenn wegen Kinderbetreuung eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet werden kann (= fehlende > Erwerbsobliegenheit). Solange das zu betreuende Kind das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, besteht lt. Gesetz keine Erwerbsobliegenheit (§§ > 1615l Abs.2 S.3 BGB, > 1570 BGB). Danach muss für jeden Einzelfall geprüft werden, ob eine Erwerbsobliegenheit besteht.
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» Zur Erwerbsobliegenheit ab dem vierten Lebensjahr des Kindes

Der Folgende Fragenkatalog dient als Checkliste, ob und in welchem Umfang eine Erwerbsobliegenheit ab dem vierten Lebensjahr des betreuten Kindes in Betracht kommt.
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BETREUUNGSUNTERHALT
Das Buch (Kindle-Edition 2005) zum Thema > hier


Fragenkatalog

zur Erwerbsobliegenheit bei Kinderbetreuung

> PDF-Version zum Download

Hinweis

> Nachehelicher Unterhalt  gem. § 1570 Abs.1 S.1 BGB wegen Betreuung gemeinschaftlicher Kinder  oder > Betreuungsunterhalt gem.  § 1615l BGB wegen Betreuung nichtehelicher Kinder kann grundsätzlich bis Vollendung des dritten Lebensjahres des betreuten Kindes geltend gemacht werden. Grund: Der kinderbetreuende Elternteil gilt in dieser Zeit als nicht erwerbsfähig. Wenn das Kind allerdings drei Jahre alt geworden ist, setzt wieder die > Erwerbsobliegenheit des betreuenden Elternteils ein. Will der kinderbetreuende Elternteil die Verlängerung der Unterhaltszahlungen über den dritten Geburtstag des Kindes hinaus erreichen, muss er jetzt triftige Gründe benennen, die jetzt gegen eine Erwerbstätigkeit des kinderbetreuenden Elternteils sprechen. Anhand des folgenden Fragenkatalogs soll ermittelt werden, ob für Sie ein > Verlängerungsgrund gegeben ist und ob Ihr Wunsch nach fortgesetzter persönlicher Kindesbetreuung einer möglichen Erwerbsobliegenheit im Rang vorgeht oder nicht. Nach BGH muss derjenige, der sich auf Erwerbshindernisse beruft, diese Umstände für die Erwerbshindernisse konkret darlegen und beweisen. Vor dem Hintergrund ist es äußerst hilfreich, wenn sie in Form eines Tagebuchs bzw. Wochenkalenders uns exakt schriftlich erklären, welche Tätigkeiten Sie von in der Früh beim Aufstehen bis abends zur Kinderbetreuung verrichten. Die Übersicht sollte mindestens über einen Zeitraum von 2 Wochen aussagekräftige Darstellungen enthalten.

Fragenkatalog

Weiterführende Links zur Erwerbsobliegenheit