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Coronavirus COVID-19! - Wie reagieren wir?

Informationen - aktualisiert


Verdacht einer Infektion?

Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (> RKI) ist von einem konkreten Verdacht einer Infektion mit Coronavirus COVID-19 nur in folgenden zwei Fällen auszugehen:

Darüber hinaus wird empfohlen, sich auf einschlägigen Internetseiten (z.B. > www.rki COVID-10 Germay.de, > www.infektionsschutz.de) tagesaktuell über die neueren Entwicklungen zu informieren.

Katastrophenfall

Die weitere Ausbreitung des Corona-Virus weltweit und in Deutschland stellt uns vor immer größere Herausforderungen, verbunden mit mittlerweile für jeden massiv einschneidenden Regelungen. In Bayern wurde am 16.03.2020 der Katastrophenfall ausgerufen. Laut dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz, Artikel 10, kann die zuständige Behörde zum Beispiel das Betreten des Katastrophengebiets verbieten, Personen von dort verweisen und das Gebiet sperren oder räumen, wenn das nötig ist. Die Katastrophenschutzkräfte können dies bei Gefahr im Verzug auch ohne Polizei eigenständig anordnen. Grundsätzlich gesprochen können die Katastrophenschutzbehörden zur Katastrophenabwehr von jeder Person die Erbringung von Dienst-, Sach- und Werkleistungen verlangen sowie die Inanspruchnahme von Sachen anordnen. Bei Gefahr in Verzug dürfen die eingesetzten Kräfte Sachen unmittelbar in Anspruch nehmen. Wer sich den Anweisungen dieser Kräfte widersetzt oder nicht rechtzeitig oder nicht vollständig nachkommt, der kann nach Artikel 18 mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro belegt werden. Mit der Ausrufung des Katastrophenfalls kann die Bayerische Landesregierung im Extremfall auch Grundrechte einschränken. Laut Artikel 19 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes können das Recht auf körperliche Unversehrtheit, die Freiheit der Person, die Versammlungsfreiheit, die Freizügigkeit und die Unverletzlichkeit der Wohnung eingeschränkt werden. Im konkreten Fall will die Staatsregierung laut Ministerpräsident Söder aber keine Ausgangssperre verhängen. Aber viele Einrichtungen werden geschlossen werden. Lebensmittelgeschäfte bleiben uneingeschränkt geöffnet.


Digitale Anwaltskanzlei im Katastrophenfall


Corona-freie Mandatsaufnahme und Betreuung

Die telefonische und elektronische Erreichbarkeit unserer Kanzlei ist weiterhin uneingeschränkt sichergestellt. Als einer der wenigen bundesweit tätigen Anwaltskanzleien sind wir so weit wie möglich digitalisiert und können Ihnen dadurch > Corona-freie Mandatsbetreuung gewährleisten. Weiterhin können Sie uns ohne Kanzleibesuch rechtswirksam ein Mandat erteilen. Persönlicher Kontakt im Mandatsverkehr sollte während der Corona-Krise so weit wie möglich vermieden werden. Um diesen Status nicht zu gefährden, haben wir - der aktuellen Situation geschuldet - > besondere Maßnahmen ergrifffen. Unser > Kanzleiprofil ist darauf ausgelegt, die Korrespondenz und Beratung unserer Mandanten soweit wie möglich über den zulässigen elektronischen Weg (per E-Mail) zu führen (> Mehr). Wir haben ausschließlich elektronische Aktenführung (papierlose Kanzlei). Daher werden sämtliche Unterlagen, Belege etc., die für die Aktenbearbeitung erforderlich sind, von unseren Mandanten als pdf-Dateien angefordert. Wir führen sämtliche Korrespondenz mit den Justizbehörden per beA. Anträge und Schriftsätze werden ausschließlich über den elektronischen Rechtsverkehr abgewickelt (> Mehr). Wir reduzieren den Postweg auf Null und den persönlichen Kontakt auf ein Minimum.

Scheidung trotz oder wegen Coronapandemie?

Das Coronavirus COVID-19 greift in Deutschland um sich. Viele Menschen befinden sich bereits in Quarantäne, andere arbeiten gerade von Zuhause aus und wahrscheinlich wird es noch weitere Maßnahmen der Landesregierung geben. In nächster Zeit wird die gesamte Familie viel Zeit Zuhause verbringen. Statistiken aus China zeigen, dass dies zur Belastungsprobe einer Partnerschaft führen kann. Nicht nur die Fallzahl von häuslicher Gewalt ist gestiegen, sondern auch die Scheidungsrate. In Zeiten der Coronapandemie gewinnt die Vorbereitung und anwaltliche Betreuung der Corona-/Kontakt freien Scheidung Online erheblich an Bedeutung. Mehr Informationen dazu
> hier

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schreiben Sie uns eine >>E-MAIL<<


Status: "Corona-freie" Rechtspflege

Einen generellen Masterplan für Corona-freien Kanzleibetrieb gibt es nicht, weil die Lage sich ständig ändert und die Situation für alle neu ist. Derzeit bleibt der Justizbetrieb in allen Bundesländern aufrecht erhalten. Mündliche > Verhandlungen werden von und vor den Gerichten - nach wie vor - durchgeführt. In der gegenwärtigen Lage ist es Rechtsanwälten erlaubt, den Kanzleibetrieb für den Mandantenverkehr offen zu halten. Unsere Kanzlei ist Corona-frei. Und das soll so bleiben. Der Präsident der Bundesrechtsanwaltskammer Dr. Ulrich Wessels appelliert an alle deutschen Gerichte, den von der Corona-Krise mittelbar oder unmittelbar betroffenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten entgegenzukommen.
> Mehr

Unsere Maßnahmen

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Mündliche Gerichtsverhandlungen im Katastrophenfall

Wie kürzlich der medialen Berichterstattung zu entnehmen war, ordnete ein Richter am Hagener Amtsgericht an, dass in seinem Sitzungssaal von nun an Atemschutzmasken zu tragen seien. Eine derartige Anordnung unterfällt grundsätzlich der Sitzungshoheit des Vorsitzenden gemäß § 176 Abs. 1 GVG. Die Vorschrift ermächtigt als Generalklausel den Vorsitzenden, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die äußere Ordnung zu wahren und dem Gericht und den Verfahrensbeteiligten die störungsfreie Ausübung ihrer jeweiligen Funktionen zu ermöglichen. Angesichts der aktuellen Situation insbesondere in Hinblick auf die eingeschränkte Verfügbarkeit von Atemschutzmasken erscheint dies jedoch unverhältnismäßig und wenig praktikabel. Mit Einverständnis der Parteien dürfte eine Entscheidung im schriftlichen Verfahren oder, soweit dies nicht in Betracht kommt, eine Verlegung des Verhandlungstermins wesentlich zweckmäßiger sein.