Streit


Trennung

Was ist jetzt zu tun? - Ein Leitfaden

Viele Ehegatten sind auf eine Trennung rechtlich nicht vorbereitet. Der Leitfaden - Trennung bietet dafür eine Orientierung und zeigt auf, was bis zur > Scheidung zu beachten ist.


  • Die Trennung kommt - Was ist nun zu beachten?
Trennung von einem Lebenspartner ist eine mentale und > rechtliche Herausforderung. Am Anfang herrscht mentales Chaos. Wenn der Ehepartner klar zu verstehen gibt, dass er die "Scheidung will" (Praxistipp: > Trennungsbrief), erleben die meisten eines der größten Stresspotentiale, die einem das Leben bereiten kann. Die Zeit der Geschenke und Zuwendung ist vorbei. Nur die Bewältigung der Trauer um den endgültigen Verlust eines Menschen stellt einen noch heftigeren Schicksalsschlag dar. Man ringt um Fassung, Konzentrations- und Arbeitsfähigkeit.  Man klammert sich an jeden noch so irrationalen Hoffnungsschimmer wie an einen "Strohhalm" und merkt nicht, dass der andere Ehepartner längst "weg" ist. Das Gefühl, den "roten Faden" im Leben zu verlieren, verleitet zu "kopflosem" Verhalten. So oder ähnlich wird mancher den Beginn der Trennungsphase beschreiben. Wir haben dies bereits x-fach miterlebt. Frauen und Männer erleben die Trennung unterschiedlich (vgl. Alberstötter, psychologische Aspekte der Trennung und Scheidung, in: Formularbuch des FA - Familienrecht, Praxis des familiengerichtlichen Verfahrens, 3. Aufl., 2013, S. 922ff.). Das mentale Chaos ist gespeist von Zukunfts- und Verlustängsten, die sich nicht einfach negieren lassen. Die Trennung von den Kindern und das Reden über künftige > Betreuungsmodelle kann schwierig und belastend sein. Bricht die Familie auseinander, verlieren Frauen einen Lebenspartner, Väter dagegen die ganze Familie, wenn sie nicht den Kampf um Mitbetreuung der Kinder aufnehmen (> Vaterrechte). Im zweiten Zugriff geht es um künftige Lebensqualität, die von finanziellen Belastungen (> Unterhalt, etc.) erheblich überschattet wird. Die offizielle Sichtweise des Unterhaltsrechts spricht von "nachehelicher Solidarität" und "Entschädigungsleistungen" an den Ex-Partner für "gescheiterte Lebensplanung" (Wendl/Dose § 4 Rn 410), wenn es um > nacheheliche Unterhaltszahlungen geht. Dies hört man besonders "gern", wenn man vom Ehepartner betrogen wurde und jetzt zahlen soll. Jetzt ist es angezeigt, Partner zu finden, die beim Entflechten des "Chaos" helfen und notwendige Strukturen für die Problembewältigung vorgeben. Bei der mentalen Lösung kann Ihr > Anwalt nicht helfen. Es ist auch nicht seine Aufgabe. Dennoch muss ein Fachanwalt für Familienrecht das Psychogramm einer Trennung verstehen, um zu erkennen, aus welcher Situation er seinen Mandanten abholt. Andernfalls kann es passieren, dass man aneinander vorbei redet und Empfehlungen ausspricht, die unpassend sind. Weil die Baustellen so zahlreich sind, erscheinen sie dem Betroffenen wie ein Tsunami.

ERSTE HILFE
bei Trennung

Hier finden Sie rechtliche Tipps und Hinweise für den Beginn der Trennungsphase. Am Beginn der Trennung können Sie in aller Regel > noch nicht geschieden werden. Es sei denn, es liegt ein > Härtefall vor.

CHECKLISTE
zur Trennung

Gehen Sie strukturiert und schrittweise an die Abarbeit Ihres Konfliktpotentials. Die > Checkliste soll Ihnen dabei helfen. Wenn man einmal damit begonnen hat, wird sich relativ bald eine (erste) Beruhigung einstellen. In unserer > Infothek  finden Sie (fast) Alles, was an rechtlichen Problemen Sie auf dem Weg zur Scheidung und danach erwartet. Die Variante, dass beide Ehepartner pro forma verheiratet bleiben wollen, tatsächlich aber getrennte Leben führen, ist eher eine Randerscheinung. Deshalb will man bereits zu Beginn, ja schon vor der Trennung wissen, > wie eine Scheidung funktioniert. Als Kanzlei für Familienrecht begleiten wir Sie durch die Trennung und Scheidung

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Praxistipp

Woran erkennt man einen guten Anwalt?


DR. SCHRÖCK
Fachanwaltskanzlei für Familienrecht


Egal wie tief Sie  in das Familienrecht selbst einsteigen wollen und können (> Infothek), letztendlich wird das Know-How und das eingebrachte Engagement Ihres Anwalts den Ausschlag dafür geben, wie erfolgreich Sie ein familienrechtliches > Verfahren durchlaufen. Allein der Fachanwaltstitel bietet keine Gewähr für Fachkompetenz und letztendlich Ihren Erfolg. Ebensowenig ist es ein Qualitätsmerkmal, wenn der Anwalt in einer Rankingliste (wie z.B. im Focus) auftaucht. Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis sind beliebt, aber auch nicht das richtige Entscheidungskriterium. Um den für Sie besten Anwalt zu finden, benötigen Sie die richtigen Auswahl- und Entscheidungkriterien. Nur so schützen Sie sich vor solchen Anwälten, die zwar gerne Ihr Geld nehmen, doch nicht wirklich Ahnung vom Familienrecht haben oder kein Engagement für Ihre Sache zeigen. Nachweislich bemerken werden Sie das selten. Vielmehr beschleicht einen das Gefühl, dass an der Beratung irgend etwas nicht stimmt. Bis die Überzeugung reift, dass ein Anwaltswechsel angezeigt ist, hat so mancher Fehler bereits irreversiblen Schaden verursacht.

Was Sie tun können!


  • Lesen Sie das > E-Book von Herbrüggen. Dort finden Sie alle wesentlichen Tipps zum Auffinden des für Sie besten Anwalts.
  • Ein guter Weg ist die Internetrecherche. Weitere Informationen dazu von > STIFTUNG WARENTEST / FINANZTEST.
  • Machen Sie sich selbst schlau und mit dem Familienrecht vertraut. Damit erkennen Sie selbst möglichst frühzeitig, wenn Sie an einen "falschen Anwalt" geraten sind. Deshalb haben wir für Sie die > Infothek. Wir begrüßen die Zusammenarbeit mit aufgeklärten Mandanten und brauchen uns nicht hinter Halbwissen verstecken (> Referenzen).
  • Checken Sie den Anwalt Ihrer ersten Wahl! Nützen sie dafür ein sog. "erstes" > Beratungsgespräch. Welchen Nutzen ein solches erstes Gespräch haben kann
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Prüfen Sie Ihren Anwalt in der Erstberatung


KOSTEN
& ERSTBERATUNG

Check den Anwalt im Erstberatungsgespräch! Was bedeutet > "erstes Beratungsgespräch"? Der Begriff findet sich im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (§ 34 Abs.1 S.3 3.Hs. RVG). Es soll dem Rechtsuchenden die Möglichkeit geben, persönlichen Kontakt zum potentiellen Anwalt zu bekommen, ohne dabei in eine unüberschaubare Kostenfalle zu tappen (> Mehr). Auf jeden Fall sollten sie das Erstberatungsgespräch nutzen, um Ihre > Entscheidungskriterien zum richtigen Anwalt auszuspielen. Der Gesetzgeber erkennt das Kostenproblem, das bei einer ersten Besprechung auftauchen kann. Deshalb ist eine Höchstgrenze des möglichen Honorars für das erste Beratungsgespräch festgelegt. Sie sollen nicht in die Lage kommen, aus Kostengründen eine Erstberatung zu scheuen oder wegen der bereits mit der Erstberatung entstandenen Kosten sich an den Anwalt gebunden fühlen. Wenn die Erstberatung effizient gestalten wollen, sollten Sie sich auf dieses Gespräch vorbereiten und Fragen zu Ihrem persönlichen Anliegen schriftlich vorformulieren und die Antworten des Anwalts schriftlich festhalten (> Mehr). Musterfragen für ein erstes Beratungsgespräch finden Sie > Hier. So können Sie später in Ruhe das Ergebnis der Beratung auswerten.

Musterfragen für erstes Beratungsgespräch

Stellen Sie beim > ersten Beratungsgespräch folgende Fragen, auf die der richtige Fachanwalt ad hoc eine zufriedenstellende Antwort geben kann; wenn nicht: "Finger weg!" Ein Mandatswechsel zu einem späteren Zeitpunkt kann teuer werden. Weil sich viele keinen zweiten Anwalt leisten wollen, bleiben sie Anwalt ihrer ersten Wahl kleben, dem sie nicht mehr voll vertrauen. Was am Ende dabei herauskommt, können Sie sich denken.

Fragen zu den Trennungsfolgen



Fragen zu den
Scheidungsfolgen



V. Links & Literatur

Hilfe Community während der Trennungsphase -> Trennungsschmerzen.de

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