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Scheidung | Tipps und Tricks zum Scheidungsrecht


Scheidung

Die besten Tipps und Tricks zum  Scheidungsrecht

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Scheidung ist die "Liquidation einer Ehe". Vieles muss wirtschaftlich entflechtet werden, was über Jahre in der Familie zusammen "gewachsen" ist. Ein Verteilungskampf findet statt. Eine Scheidung kann kompliziert oder einfach sein. Das hängt ganz davon ab, wie kompromissfähig und verhandlungsbereit die (Ex-)Partner noch sind, wenn die Zeit der Geschenke endgültig vorbei ist. Machen Sie sich schlau, erkennen die Vorgaben des Scheidungsrechts und nutzen Sie diese zu Ihrem Vorteil. Schon zu Beginn der Trennung sollte Ihnen für die Vorbereitung einer Scheidung ein anwaltlicher Berater zur Seite stehen. Dazu vorab das Wichtigste

Autor: Dr. Schröck - Kanzlei für Familienrecht

Leitfaden zur Scheidung

FAQ & Tipps zur Scheidung

Links & Literatur


Die besten Tipps zur Scheidungsvorbereitung

Handeln, sobald die Trennung droht!

Scheidungsmanagement

Lassen Sie sich über Ihr individuelles Konfliktpotential frühzeitig fachkundig beraten. Die > Kanzlei für Familienrecht begleitet Sie durch die Trennungsphase und im Scheidungsverfahren. Unser Scheidungsmanagement zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

Praxishilfen

CHECKLISTE
Was ist mein Streitpotential?

CHECKLISTE

zum optimalen Zeitpunkt für einen > Scheidungsantrag


Ziel: Einvernehmliche Scheidung

Was ist eine "einvernehmliche" Scheidung?

Den Begriff „einvernehmliche Scheidung" kennt das Gesetz nicht. Doch Allgemein versteht man darunter eine Scheidung, die beide Ehegatten wollen und im > Scheidungstermin übereinstimmend die Ehe für > gescheitert erklären. Die einvernehmliche Scheidung kann nach > Ablauf des ersten Trennungsjahres vollzogen werden.  Betrachtet man die Vorschriften zum Scheidungsrecht insgesamt, wird deutlich, dass der Gesetzgeber eine einvernehmliche Scheidung fördert. In der Regel wollen beide Ehegatten geschieden werden. Doch kann der Ausspruch der Scheidung blockiert sein, weil um sog. > Scheidungsfolgesachen heftig gestritten wird. Das ist eine Folge des sog. > Scheidungsverbundes, der entsteht, wenn im Scheidungsverfahren einer der Ehegatten einen Folgesacheantrag beim Familiengericht einreicht. Solange dem Familiengericht außer dem > Scheidungsantrag kein weiterer > Folgesacheantrag vorliegt, geht das Gericht vom Wunsch der Beteiligten nach einer einvernehmlichen Scheidung aus. Um bereits zu Beginn einzuschätzen zu können, welchen Weg das weitere Scheidungsverfahren voraussichtlich nehmen wird, muss im Scheidungsantrag erklärt werden, ob mit Folgesachenanträgen zu rechnen ist (§ > 133 Abs.1 Ziff.2 FamFG). Wenn die einvernehmliche Scheidung ohne weiteren Streit um Scheidungsfolgesachen gelingt, kann das weitere  Scheidungverfahren

> online vorbereitet werden.

Warum eine "einvernehmliche" Scheidung?

Der Wunsch nach solch einem Verfahren liegt auf der Hand: > Scheidungsverfahren können erheblichen Stress erzeugen, den keiner braucht. Eine Scheidung kann mit einem > Scheidungstermin in ca. 10 Minuten erledigt sein oder zu einem nervenaufreibenden Unterfangen mit Verfahrensdauer von mehreren Jahren werden. Geron Zahler erklärt in seinem Buch (> Protokoll einer Scheidung und die Verlierer)  nach einem sechsjährigen Rechtsstreit: „Eigentlich hat niemand etwas gewonnen, außer dauernd neuen Kosten, außer dem Gericht und den Anwälten". Mehr zu den Alterniven zum familliengerichtlichen Verfahren
> hier


Einvernehmliche Scheidung mit Scheidungsfolgenvereinbarung

In der Scheidungspraxis liegt der Focus im Ziel einer > Scheidungsfolgevereinbarung, um am Ende die Scheidung komplikationslos, d.h. einvernehmlich verlaufen zu lassen. Ziel sollte immer sein, jedes Streitpotential möglichst außergerichtlich und vor dem > Scheidungsantrag zu erledigen. Das spart > Kosten. Um Folgesacheanträge zu vermeiden sollten Folgesachen möglichst außergerichtlich mit Scheidungsfolgevereinbarungen geklärt werden. Am größten sind die Chancen für eine einvernehmliche Scheidung bei einer kinderlosen Doppelverdienerehe. In allen anderen Fällen muss der Boden für eine einvernehmliche Scheidung erst erarbeiten werden, d.h. gegenläufige Interessen, die Streitpotential enthalten, sind zu einem vernünftigen Ausgleich zu bringen. Sollte sich ein Streitpotential zeigen oder die Gefahr bestehen, dass ein Streit nach der Scheidung zu diversen Familienangelegenheiten aufkeimt, kann nur dringend davon abgeraten werden, ohne > Beratung eine einvernehmliche Scheidung ablaufen zu lassen. Sie können das zwar tun, denn kein Gericht wird Sie zwingen ein Scheidungsverfahren mit > Folgesachen zu belasten oder Ihnen dazu raten. Doch bricht ein Streit nach der Scheidung zu weiteren Themen aus, kostet ein isoliertes Streitverfahren viel mehr, als eine Folgesache zusammen mit der Ehescheidung. Außerdem drohen Verjährungen, Lücken beim Unterhalt oder es erfolgen wirksame > Verzichtserklärungen, die vor der Scheidung ohne > notarielle Beurkundung nicht möglich waren. Sie können sich auch gegenseitig vertrauen und hoffen, dass kein weiterer Streit nach der Scheidung auftaucht. Empfehlen können wir eine solche Vorgehensweise aber nicht. Zu welchen Angelegenheiten und in welcher Form Scheidungsfolgenvereinbarungen getroffen werden können, erfahren Sie hier

> Mehr


Wann gelingt eine "schnelle" und kostengünstige Scheidung?

Häufig wird der Scheidungsausspruch dadurch blockiert, dass zum Scheidungsantrag weitere > Folgesachen auf Antrag eines Ehegatten in das Scheidungsverfahren eingebracht werden. Folgesachen führen zum sog. > Verbund137 Abs.1 FamFG). Damit müssen zusammen mit der Scheidung sämtliche Folgesachen verhandelt und entschieden werden. Wenn der Verbund einmal entstanden ist, kann grundsätzlich keine Scheidung ohne eine endgültige Entscheidung über die Folgesache ausgesprochen werden. Eine Scheidung "vorab" geht nicht. Dies kann zu Scheidungsverfahren führen, die über mehrere Jahre laufen. Nur ausnahmsweise kann eine > Abtrennung einer Folgesache nach § 140 FamFG erfolgen, wenn es andernfalls zu einer außergewöhnlichen Verzögerung des Scheidungsausspruchs kommen würde. Streitigkeiten um Folgesachen treiben die Gesamtkosten eines Scheidungsverfahrens gewaltig in die Höhe. Deshalb sollten stets die Möglichkeiten einer > Scheidungsfolgenvereinbarung zu den wichtigsten Folgesachen ausgelotet werden. Ob und wann eine Blockadestrategie gegen die Scheidung sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Auch hierzu bedarf es einer fachanwaltlich kompetenten

> Beratung.


Gibt es die Scheidung "sofort"?

Wer sich über alles einig ist, also nur noch den > Scheidungstermin abwartet, möchte jetzt jede sich bietende Beschleunigungsmöglichkeit nutzen. Hier werden wir oft gefragt, ob der Ablauf des Trennungsjahres unbedingt eingehalten werden muss. Die korrekte Antwort lautet: „Ja, wenn keine Gründe für eine > Härtefallscheidung vorliegen“. Denn bei allen anderen > Scheidungsvarianten ist eine vorgeschaltete > Trennungsphase obligatorisch. Selbst Ehegatten,die  noch kein Jahr miteinander verheiratet sind (kurze Ehe), müssen den Ablauf der gesetzlich vorgegebenen Trennungsphase abgewarten. Dennoch gibt es einen „Beschleunigungs-Trick“: Ehegatten können gleich zum Scheidungsrichter, wenn im Scheidungstermin  übereinstimmend dem Familienrichter erklären, dass sie bereits mehr als ein Jahr voneinander in der Ehewohnung voneinander getrennt leben und beide die Scheidung wünschen. Das gesetzlich geforderte Ende der > häuslichen Gemeinschaft (= obj. Trennung im Rechtssinn) ist an keine besonderen äußeren Merkmale – wie getrennte Wohnungen, eine Ummeldung der Wohnadresse oder Trennung von Bankkonten - geknüpft sind. Somit weiß eigentlich keiner, abgesehen die Eheleute selbst, wann die Trennung (d.h. das Ende der häuslichen Gemeinschaft „unter einem Dach“) tatsächlich eingeleitet wurde. Und so gilt als Trennungstermin das übereinstimmend von den Eheleuten bekundete Trennungsdatum. Erklären sich die Ehegatten dazu widerspruchsfrei, glaubt der Richter den Angaben. Eine Überprüfung des Wahrheitsgehalts der Erklärungen findet nicht statt.


Scheidung online

Die > Scheidung Online ist das richtige Instrument für eine > schnelle einvernehmliche Scheidung, die mit anwaltlicher Hilfe von zuhause aus vorbereitet werden kann. Sie müssen nicht auf mühevolle Weise einen > Anwalt suchen. Ein persönlicher Beratungstermin in der Kanzlei ist nicht erforderlich. Dabei können Sie jederzeit mit uns telefonisch oder per E-Mail Rücksprache halten (> Kontakt). Weiter werden Sie beraten, ob in Ihrem Fall die Scheidung online tatsächlich das geeignete Scheidungsinstrument ist (> unser Scheidungsmanagement). Doch ganz online geht das Verfahren nicht. Am Ende müssen Sie persönlich vor dem Scheidungsrichter zum > Scheidungstermin erscheinen und werden zu > Scheidungsvoraussetzungen angehört. Im Idealfall ist der Scheidungstermin in weniger als 10 Minuten erledigt. 
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Scheidung international

Haben die Ehegatten unterschiedliche oder haben sie keine deutsche Staatsangehörigkeit oder leben deutsche Ehegatten im Ausland, ist immer zu klären, ob deutsches Scheidungsrecht anzuwenden ist. Innerhalb der EU ist die Frage nach der sog. > Rom III-VO zu klären. Findet ausländisches Scheidungsrecht Anwendung, sind für die Scheidung die > Scheidungsvoraussetzungen nach dem ausländischem Scheidungsrecht einzuhalten. So kann das ausländische Recht eine längere> Trennungsphase fordern, als das deutsche Scheidungsrecht. So im Fall einer Scheidung nach italienischem Recht.

Mehr Infos zu folgenden Fragen finden Sie hier:


Links & Literatur

Links


Literatur