Scheidung vorbereiten


LEITFADEN ab TRENNUNG
Die Trennung kommt? - Was ist zu tun?

Die meisten Ehepaare sind auf die Trennung und Scheidung nicht vorbereitet. Es können Ihnen bereits in der > Trennungsphase rechtliche Nachteile entstehen, die sich später nicht mehr korrigieren lassen. Sparen Sie nicht "am falschen Ende"! Solange noch eine Gesprächsbasis mit dem (Ex-)Partner besteht, gibt es Chancen, die > Scheidungskosten möglichst gering zu halten. Dazu sollte eine > einvernehmliche Scheidung angestrebt werden. Es gehört zu einer wirtschaftlich sinnvollen -> Beratung spätestens ab Trennung auszuloten, welches Streitpotential außergerichtlich geklärt werden kann. Worüber man sich vor Scheidung einig werden sollte, und was geschieht, wenn keine Einigung erreicht wird, erfahren Sie hier

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Lassen Sie sich über Ihr individuelles Konfliktpotential frühzeitig fachkundig beraten. Wir begleiten Sie durch Ihre Trennung und Scheidung (-> Kanzlei für Familienrecht). Unser Scheidungsmanagement zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

Scheidungsmanagement


Praxishilfen


CHECKLISTE ANWALTLICHE BERATUNG
Mit dieser Checkliste wird das mögliche Streitpotential ausgelotet.

FORMULAR - SCHEIDUNGSMANDAT


Mit diesem Formular können Sie uns für Ihre Scheidung mandatieren.

MUSTER - SCHEIDUNGSANTRAG

Hier sehen Sie, wie eine Scheidung beantragt wird.



Einvernehmliche Scheidung


    Was ist eine "einvernehmliche" Scheidung?


    VERFAHREN
    Wie läuft ein Scheidungsverfahren ab?

    Das Gesetz kennt den Begriff „einvernehmlicheScheidung nicht. Allgemein versteht man darunter, dass beide Ehegatten die Scheidung wollen und übereinstimmend die Ehe für > gescheitert erklären. Es handelt sich um die Scheidungsvariante, bei die Scheidung nach > Ablauf des ersten Trennungsjahres vollzogen werden kann. Betrachtet man die Vorschriften zum Scheidungsrecht insgesamt, wird deutlich, dass der Gesetzgeber eine einvernehmliche Scheidung fördert. Der Wunsch nach solch einem Verfahren liegt auf der Hand: > Scheidungsverfahren können erheblichen Stress erzeugen, den keiner braucht. Am größten sind die Chancen für eine einvernehmliche Scheidung bei einer kinderlosen Doppelverdienerehe. In allen anderen Fällen muss der Boden für eine einvernehmliche Scheidung erst erarbeiten werden, d.h. gegenläufige Interessen, die Streitpotential enthalten, sind zu einem vernünftigen Ausgleich zu bringen. Wenn die einvernehmliche Scheidung ohne weiteren Streit um Scheidungsfolgesachen gelingt, kann das weitere  Scheidungverfahren

    > online vorbereitet werden.

    • Wie lange dauert eine Scheidung?

    Eine Scheidung kann mit einem > Scheidungstermin in ca. 10 Minuten erledigt sein oder zu einem nervenaufreibenden Unterfangen mit Verfahrensdauer von mehreren Jahren werden. Dies hängt letzendlich im Einzelfall von vielschichtigen Faktoren ab. Meist geht es beim "Scheidungsstreit" nicht umd die Scheidung selbst. In der Regel wollen beide Ehegatten geschieden werden. Doch kann der Ausspruch der Scheidung blockiert sein, weil um sog. > Scheidungsfolgesachen heftig gestritten wird. Das ist eine Folge des sog. > Scheidungsverbundes, der entsteht, wenn im >  Scheidungsverfahren einer der Ehegatten einen Folgesacheantrag beim Familiengericht einreicht. In welchen Schritten ein Scheidungsverfahren abläuft, erfahren Sie hier

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    ♦ Einvernehmliche Scheidung mit Scheidungsfolgenvereinbarung


    PROFESSIONELLE VERTRAGSGESTALTUNG
    zur außergerichtlichen Streitbeilegung


    Ziel einer > Scheidungsvorbereitung sollte immer sein, jedes Streitpotential möglichst außergerichtlich und vor dem > Scheidungsantrag zu erledigen. Das spart > Kosten. Solange dem Familiengericht neben dem Scheidungsantrag kein weiterer > Antrag zur Regelung von Folgesachen vorliegt, geht es von einer "einvernehmlichen Scheidung" für beide Eheleute aus.  Um bereits zu Beginn einzuschätzen zu können, welchen Weg das >  Scheidungsverfahren voraussichtlich nehmen wird (streitige oder einvernehmliche Scheidung), wird sogar per Gesetz vorgeschrieben, dass im Scheidungsantrag Erklärungen darüber zu erfolgen haben, ob im Verlauf des Scheidungsverfahrens mit Folgesachenanträgen zu rechnen ist (§ > 133 Abs.1 Ziff.2 FamFG). Um Folgesacheanträge zu vermeiden sollten Folgesachen möglichst außergerichtlich mit sog. > Scheidungsfolgevereinbarungen geklärt werden. Dazu benötigen Sie

    > professionelle Hilfe.

    Die Möglichkeiten für Scheidungsfolgevereinbarung sind vielschichtig und können an dieser Stelle nicht alle aufgezählt werden. Alle familienrechtlichen > Angelegenheiten, d.h. auch > Scheidungsfolgesachen sind für individuelle Vereinbarungen offen. Kaum ein anderes Gebiet des Zivilrechts kann derart individuell mit (Ehe-)Verträgen modifiziert und individuell gestaltet werden, wie das Familienrecht. Es herrscht grundsätzlich > Vertragsfreiheit. In der Realität werden die Chancen der Vertragsfreiheit zur Regelung der Scheidung oft nicht voll genutzt. Zugegeben: es ist am Ende einer Ehe schwierig einen Raum für kooperative Vereinbarungen zu finden. Die Kommunikationsstörungen zwischen den Eheleuten sind manifest. Interessen des Ex-Partners interessieren nicht mehr. Auch hier ist der Anwalt gefragt. Er muss die Sach- und Rechtslage außergerichtlich qualifiziert und rationell beurteilen können. Denn ein vermeidbarer Rosenkrieg kostet Kraft, künftige Lebensqualität und sinnlos Geld für jedes Verfahren. Keiner braucht für die nächsten 10 Jahre einen Scheidungskrieg. Doch wer sich nicht einigen kann und schlecht beraten ist, dem blüht das ohne Weiteres. Ein guter Anwalt für Familienrecht wird versuchen, Sie davor zu bewahren. Zu welchen Angelegenheiten und in welcher Form Scheidungsfolgenvereinbarungen getroffen werden können, erfahren Sie hier

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    Zum eigenen Schutz, insbesondere vor Übervorteilung oder übereiltes, unüberlegtes Handeln wird bei essentiellen Folgesachen eine außergerichtliche Einigung während der Trennungsphase nur gültig, wenn notariell beurkundet oder mit anwaltlicher Beteiligung gerichtlich protokolliert wird (> Formzwang). Wann einvernehmliche Regelungen aus Anlass der Trennung oder der Scheidung einem Formzwang unterliegen, erfahren Sie hier

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    ♦ Wann gelingt eine "schnelle" und kostengünstige Scheidung?


    Häufig wird der Scheidungsausspruch dadurch blockiert, dass zum Scheidungsantrag weitere > Folgesachen auf Antrag eines Ehegatten in das Scheidungsverfahren eingebracht werden. Folgesachen führen zum sog. > Verbund137 Abs.1 FamFG). Damit müssen zusammen mit der Scheidung sämtliche Folgesachen verhandelt und entschieden werden. Wenn der Verbund einmal entstanden ist, kann grundsätzlich keine Scheidung ohne eine endgültige Entscheidung über die Folgesache ausgesprochen werden. Eine Scheidung "vorab" geht nicht. Dies kann zu Scheidungsverfahren führen, die über mehrere Jahre laufen. Nur ausnahmsweise kann eine > Abtrennung einer Folgesache nach § 140 FamFG erfolgen, wenn es andernfalls zu einer außergewöhnlichen Verzögerung des Scheidungsausspruchs kommen würde. Streitigkeiten um Folgesachen treiben die Gesamtkosten eines Scheidungsverfahrens gewaltig in die Höhe. Deshalb sollten stets die Möglichkeiten einer > Scheidungsfolgenvereinbarung zu den wichtigsten Folgesachen ausgelotet werden. Ob und wann eine Blockadestrategie gegen die Scheidung sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Auch hierzu bedarf es einer fachanwaltlich kompetenten

    > Beratung.


    ♦ Gibt es die einvernehmliche Scheidung "sofort"?


    SCHEIDUNGSVORAUSSETZUNGEN
    Wann ist die Ehe scheidungsreif?

    Wer sich über alles einig ist, also nur noch den > Scheidungstermin abwartet, möchte jetzt jede sich bietende Beschleunigungsmöglichkeit nutzen. Hier werden wir oft gefragt, ob der Ablauf des Trennungsjahres unbedingt eingehalten werden muss. Die korrekte Antwort lautet: „Ja, wenn keine Gründe für eine > Härtefallscheidung vorliegen“. Denn bei allen anderen > Scheidungsvarianten ist eine vorgeschaltete > Trennungsphase obligatorisch. Selbst Ehegatten,die  noch kein Jahr miteinander verheiratet sind (kurze Ehe), müssen den Ablauf der gesetzlich vorgegebenen Trennungsphase abgewarten. Dennoch gibt es einen „Beschleunigungs-Trick“: Ehegatten können gleich zum Scheidungsrichter, wenn im Scheidungstermin  übereinstimmend dem Familienrichter erklären, dass sie bereits mehr als ein Jahr voneinander in der Ehewohnung voneinander getrennt leben und beide die Scheidung wünschen. Das gesetzlich geforderte Ende der > häuslichen Gemeinschaft (= obj. Trennung im Rechtssinn) ist an keine besonderen äußeren Merkmale – wie getrennte Wohnungen, eine Ummeldung der Wohnadresse oder Trennung von Bankkonten - geknüpft sind. Somit weiß eigentlich keiner, abgesehen die Eheleute selbst, wann die Trennung (d.h. das Ende der häuslichen Gemeinschaft „unter einem Dach“) tatsächlich eingeleitet wurde. Und so gilt als Trennungstermin das übereinstimmend von den Eheleuten bekundete Trennungsdatum. Erklären sich die Ehegatten dazu widerspruchsfrei, glaubt der Richter den Angaben. Eine Überprüfung des Wahrheitsgehalts der Erklärungen findet nicht statt.


    Scheidung online


    SCHEIDUNG ONLINE
    Der Fahrplan

    Die > Scheidung online ist das richtige Instrument für eine > schnelle einvernehmliche Scheidung, die mit anwaltlicher Hilfe von zuhause aus vorbereitet werden kann. Ein persönlicher Beratungstermin in der Kanzlei ist nicht erforderlich. Dabei können Sie jederzeit mit uns telefonisch oder per E-Mail Rücksprache halten (> Kontakt). Weiter werden Sie beraten, ob in Ihrem Fall die Scheidung online tatsächlich das geeignete Scheidungsinstrument ist (> unser Scheidungsmanagement). Doch ganz online geht das Verfahren nicht. Am Ende müssen Sie persönlich vor dem Scheidungsrichter zum > Scheidungstermin erscheinen und werden zu > Scheidungsvoraussetzungen angehört. Im Idealfall ist der Scheidungstermin in weniger als 10 Minuten erledigt. Den > Fahrplan zur Scheidung online finden Sie 
    > HIER


    Scheidung international


    INTERNATIONALES SCHEIDUNGSRECHT

    Haben die Ehegatten unterschiedliche oder haben sie keine deutsche Staatsangehörigkeit oder leben deutsche Ehegatten im Ausland, ist immer zu klären, ob deutsches Scheidungsrecht anzuwenden ist. Innerhalb der EU ist die Frage nach der sog. > Rom III-VO zu klären. Findet ausländisches Scheidungsrecht Anwendung, sind für die Scheidung die > Scheidungsvoraussetzungen nach dem ausländischem Scheidungsrecht einzuhalten. So kann das ausländische Recht eine längere> Trennungsphase fordern, als das deutsche Scheidungsrecht. So im Fall einer Scheidung nach italienischem Recht.

    Mehr Infos zu folgenden Fragen finden Sie hier:

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