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Unterhalt

Unterhaltsansprüche

Standort: Kanzlei für Familienrecht > Infothek > Leitfaden zum Unterhalt > Unterhaltsansprüche


Unterhalt:
Wer kann von wem Unterhalt verlangen?


Einen  Unterhaltsanspruch im Kreis der Familie kann es nur geben, wenn sich dafür eine > gesetzliche Anspruchsgrundlage finden lässt. Diese findet man im 4. Buch des BGB (Familienrecht) weit verstreut und werden vom Gesetzgeber danach differenziert, in welcher Familienbeziehung (Kind <-> Eltern; Ehegatte <-> Ehegatte; Vater <-> Mutter etc.) Unterhaltsschuldner und Unterhaltsgläubiger zueinander stehen. Abgesehen vom einheitlichen > (Grund-)Prüfungsschema weist jeder Unterhaltsanspruch spezifische Besonderheiten auf. So kann z.B. die Rechtsprechung zum > Kindesunterhalt nicht zur Begründung eines >  Ehegattenunterhalts herangezogen bzw. analog angewendet werden. Die Übersicht folgt der gesetzlichen Differenzierung der Unterhaltsansprüche

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Autor: Dr. Schröck - Kanzlei für Familienrecht

Wegweiser zum Unterhaltsanspruch im Familienkreis


Kindesunterhalt


Weichenstellung

Die gesetzliche Anspruchsgrundlage für Kindesunterhalt ist § 1601 BGB. Das gilt unabhängig davon, ob das Kind minderjährig oder volljährig ist. Für den Unterhaltsanspruch eines Kindes ist allein das Abstammungsverhältnis von seinen Eltern entscheidend. Es spielt auch keine Rolle, ob die Eltern des Kindes miteinander verheiratet sind oder waren:

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Die Anspruchsgrundlage und das Prüfungsschema sind beim Unterhalt für minderjährige und für volljährige Kinder gleich. Im Übrigen gelten für minderjährige Kinder völlig andere Regeln als beim Unterhalt für volljährige Kinder.

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Wegweiser

PRÜFUNGSSCHEMA
zum Unterhalt für minderjährige und volljährige Kinder

MINDERJÄHRIGE KINDER
Wegweiser zum Unterhalt
VOLLJÄHRIGE KINDER
Wegweiser zum Unterhalt


AUSBILDUNG
Wegweiser zum Ausbildungsanspruch
BEDARF & LUXUS
Bedarf des Kindes bei hohem Lebsstandard der Eltern
KINDER in ÖSTERREICH
Internationales Unterhaltsrecht, wenn das Kind in Österreich lebtUNTERHALTSVERFAHREN
zur Durchsetzung des Kindesunterhalts


Ehegattenunterhalt


Weichenstellung

Zum Ehegattenunterhalt gibt es zahlreiche > Anspruchsgrundlagen. Hier differenziert der Gesetzgeber danach, in welcher Phase sich die Ehe befindet. Es werden drei Phasen unterschieden:

Phase: intakte Ehe (§§ 1360, 1360a BGB) Phase: getrennte Ehegatten (§ 1361 BGB) Phase: geschiedene (Ex-)Ehegatten (§§ 1570 ff BGB)

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Alle Ehegatten-Unterhaltsansprüche folgen dabei dem gleichen > Prüfungsschema. Die Gründe, warum ein Ehegatte dem anderen Ehegatten  in der jeweiligen Ehephase Unterhalt schuldet sind jedoch sehr unterschiedlich.
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Wegweiser

FAMILIENUNTERHALT
Der Ehegattenunterhalt bis zur Trennung
TRENNUNGSUNTERHALT
Der Ehegattenunterhalt bis zur rechtskräftigen Scheidung


NACHEHELICHER UNTERHALT
Der Ehegattenunterhalt nach der Scheidung



PRÜFUNGSSCHEMA
zum Ehegattenunterhalt nach Trennung und Scheidung


Kinderbetreuungsunterhalt

Weichenstellung


Kind aus Ehe hervorgegangen?

Verlangt ein Elternteil vom anderen Unterhalt, weil die Betreuung des gemeinsamen Kindes zu Einkommenseinbußen geführt hat (Kinderbetreuungsunterhalt wegen Karriereknick), ist für die richtige >  Anspruchsgrundlage entscheidend, ob die Eltern des Kindes miteinander verheiratet sind, waren oder nicht. Ist das betreute Kind

Gleichstellung ehelicher und nichtehelicher Kinder

Wegweiser: Kind stammt nicht aus Ehe der Eltern

BETREUUNGSUNTERHALT - § 1615 l BGB

Ist das betreuungsbedürftige Kind nicht aus einer Ehe der Eltern hervorgegangen, hat der Elternteil, der das Kind betreut, einen Anspruch auf Betreuungsunterhalt nach § 1615 l BGB.
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Wegweiser: Kind stammt aus Ehe der Eltern

BETREUUNGSUNTERHALT - § 1570 BGB

Ist das Kind aus einer ehelichen Verbindung hervorgegangen, richtet sich der Betreuungsunterhalt für die Zeit nach rechtskräftiger Scheidung nach § 1570 BGB. 
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